Medienscouts

Konzept zur Auftaktveranstaltung für Schüler, Medienbeauftragte und
Sozialpädagogen im Projekt „Medienscouts“ der Mittelschulen im Landkreis
Kitzingen

In den letzten Jahren scheinen die Einflüsse der Konsum- und Medienwelt einen immer stärkeren Gegensatz zu den moralischen Werten aus der Ethik, Religion und Kultur zu bilden. Werteorientierte Medienbildung in Schulen wird daher notwendig. Im Sinne der sog. peer education soll die Ausbildung von Schülern und Schülerinnen zu Medienscouts dazu beitragen, einen Reflexions-, Aufklärungs- und Wertefindungsprozess anzustoßen.
Kinder und Jugendliche werden ausgebildet, um in ihren Altersgruppen mediale Aufklärungsarbeit zu leisten. Neun Mittelschulen des Landkreises Kitzingen haben sich gemeinsam zur Ausbildung von Jugendlichen zu Medienscouts entschlossen. Die Auftaktveranstaltung, deren Ziele und Ablauf in unserem Konzept erläutert werden, dient zum konstruktiven Start in den ersten Ausbildungsjahrgang 2016/2017.

Die Ziele der Veranstaltung sind neben der Schaffung von Transparenz über den Projektablauf die Förderung der Motivation aller Beteiligten, die Rollenfindung im Sinne der „peer education“ sowie zuletzt die Vernetzung der am Projekt beteiligten Jugendlichen, Lehrkörpern und Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen. Die Teilnehmenden bekommen die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen sowie interaktiven Spielen kennenzulernen und erhalten bei einer Präsentation durch amtierende Medienscouts inspirierende Einblicke in bereits laufende Projekte. Außerdem wird ihnen in Kleingruppenarbeiten der Raum gegeben, auf kreative Art und Weise ihre Erwartungen an das Projekt darzustellen. Es erwartet sie ein vielseitiges Programm mit Gesprächsrunden, Actionbound-Wettbewerb und selbstgedrehten Videoclips.

Hier das Konzept

Medienführerschein Jugendarbeit

Eine praktische Umsetzung von Medienpädagogik, aber wie?

Die „Generation SMartphone“ sitzt aktuell in den Schulen unseres Landes. Experten vom Fach, die den Umgang mit den neune Medien bestens beherrschen. Doch nur selten wird über die Nutzungsbedingungen und Gefahren gesprochen, die isch im Umgang mit dem Smartphone, mit den Sozialen Netzwerken und jeglicher Art von Games ergeben. Dies ändert sich JETZT:

Mit Juleica-Schulungen für Jugendliche, die sich zum Jugendlieter weiterbilden können. So kann das Wissen an die Kinder und Jugendlichen weitergegeben werden. Dies Jugendleiter übernehmen Verantwortung für eine Gruppe und können als Modell eine positive Wirkung auf andere erzielen.

Hier das Konzept

Eine Juleica Schulung für Gruppenleitungen

Egal, ob Online-Offline oder Outdoor-Indoor – Medienpädagogik für alle!

In der Schule oder auch zuhause lernen Kinder und Jugendliche lernen heutzutage eine Menge wichtiger Dinge. Ihre Freizeit verbringen sie zu einem großen Teil mit Medien – wie zum Beispiel am Handy oder vor dem Computer. Egal ob, online oder offline – outdoor oder indoor – jeder sollte im Bereich der Medienpädagogik („im Dschungel der Medien“) aufgeklärt werden. Viele sind sich der Chancen und Risiken, sowie ihrer Möglichkeiten gar nicht bewusst. Diese Art von Aufklärung wollen wir nun mit neuen Geocach-, Facebook- und YouTube-Ideen betreiben!

Auch bei Juleica-Gruppenleiterfortbildungen sollte der Bereich „Medienpädagogik“ an Bedeutung gewinnen, da sich die Juleica-Teilnehmer an die Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendliche anpassen müssen. Hierfür haben wir uns drei spannend-kreative Workshops überlegt, in welchen die Teilnehmenden den kritischen Umgang mit sozialen Netzwerken erlernen, YouTube-Videos mit Gruppenspielen selbst erstellen oder auf Entdeckertour mit GPS-Geräten gehen können und mit einer integrierten Fotorallye neue Orte in ihrer Umgebung kennenlernen.

Kommt mit uns in die neue, spannende und kreative Welt und drückt

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Hier das Konzept

Big Data – das große Dilemma

!BIG DATA!
Ist in deinem Kopf jetzt ein großes ?Fragezeichen?
Wir nutzen täglich unsere Smartphones, Laptops, Tablets, Smartwatches und wissen, dass unsere vertraulichen Daten gespeichert werden (wie Adresse, Name, Alter) und nicht richtig geschützt werden. Oft werden die Daten noch für andere Zwecke verwendet, als wir denken. Alle Menschen, die die neuen Medien benutzen sollten sich dessen bewusst sein und mit dem Dilemma der ungewollten Datenverarbeitung auseinandersetzen.
In unserem Konzept könnt ihr erfahren wie man Jugendlichen anhand eines Workshops die Themen Big Data, Datenschutz und Privatsphäre näherbringt. Mit tollen Videos und praktischen Einheiten kann man sich spielerisch mit den Themen befassen.
SCHAUT MAL REIN!

Hier das Konzept

Jugendschutz – wie kann das gelingen?

Wie kann ich mich schützen?“ – Eine zentrale Frage in der Mediennutzung, die Jung und Alt beschäftigt und beschäftigen sollte!

Das Thema „Jugendschutz in den Medien“ wird derzeit politisch heiß diskutiert, denn: Der Jugendmedienschutzvertrag, geltend seit 2003, soll reformiert werden! Hier stellen sich die Fragen:

Kann das Gesetz überhaupt ausreichend Schutz gewährleisten? Wo sind die Grenzen und was müssen Familien selber leisten, um Kinder und Jugendliche zu schützen?

Die immer stärkere Präsenz und Nutzung der Medien in allen Altersgruppen bringt einerseits viele Vorteile mit sich, andererseits birgt dies auch zahlreiche Gefahren.

Umso wichtiger ist deshalb die Bildungsarbeit im Bereich der Medien, um Kindern und Jugendlichen einen kompetenten Umgang mit Medien sowie das Reflektieren der eigenen Mediennutzung zu lehren. Nicht zu vergessen sind hier deshalb auch die Eltern. Diese müssen sich intensiv mit dem Thema „Medien“ auseinandersetzen, um ihre Kinder bestmöglich in der Mediennutzung begleiten zu können. Nur so kann ein weitestgehend sicherer Umgang mit den Medien gewährleistet werden!

Im folgenden Konzept „Jugendschutz“ sollen Möglichkeiten innerhalb eines Pilotprojekts „Medienpädagogik als Schulfach“ aufgezeigt werden, wie man Kindern und auch Eltern, unter Berücksichtigung derer Ängste und Bedenken in der Mediennutzung, eine pädagogisch sinnvolle und auch sichere Mediennutzung, sowie die aktuelle Gesetzeslage näher bringen kann.

Medienpädagogisches Konzept zum Thema „Jugendschutz“

Partizipationsprojekt

In den UNO-„Konventionen über die Rechte des Kindes“ von 1989 wird Kindern und Jugendlichen Recht auf Schutz, Grundversorgung und Beteiligung (…, Participation) zugesprochen“1

Aus diesem Grund haben wir ein Konzept entwickelt, in dem Jugendliche in politische und gesellschaftliche Entscheidungen, welche mit ihrem Wohnort zu tun haben, einbezogen werden. Da in der heutigen Zeit die digitalen Medien von großer Bedeutung sind, erfolgt unsere Partizipation über eine App am Smartphone. Die Jugendlichen können mit Hilfe von Action Bound ihren Wohnort/Stadtteil erkunden und positive/ negative Erkenntnisse und Verbesserungsvorschläge in der App hochladen. Diese Ergebnisse werden von Sozialpädagogen ausgewertet und vor den Verantwortlichen (Stadtrat, Bauamt, Sozialreferat) vorgetragen.

Durch dieses Konzept, welches in jeder Stadt angewendet werden kann, erhoffen wir uns, dass Jugendliche mehr Interesse an der Politik und der Gesellschaft bekommen und merken, dass sie ernst genommen werden und ihre Meinung wichtig und von Bedeutung ist.

Unterstützt unser Projekt und schaut euch das Konzept an, denn Kinder sind unsere Zukunft!